Dark Matter
Ballett

‹Tué› von Marco Goecke
Musik von Barbara «Drouot», Sid’amour à mort» (1987)

‹Midnight Raga› von Marco Goecke
Musik von Ravi Shankar «Gat in Sawarital'» , Etta James «I'd rather go blind»

‹Nachtmerrie› von Marco Goecke
Musik von Keith Jarrett «Budapest Concert» (Teil XII und XIII), Lady Gaga «Bad Romance»

‹Äffi› von Marco Goecke
Musik von Johnny Cash «Hurt», «The Man Comes Around», «We'll meet Again»

‹All Long Dem Day› von Marco Goecke
Musik von Nina Simone «Sinnerman» (1962)

Stückinfo

Schweizer Erstaufführung von ‹Tué›, ‹Nachtmerrie›, ‹Midnight Raga› und ‹All Long Dem Day› 

Mit ‹Dark Matter› lädt das Ballett Basel zu einem kurzweiligen, intensiven Abend ein. Fünf Miniaturen eröffnen einen facettenreichen Einblick in die einzigartige Welt von Marco Goecke und verdichten über 25 Jahre seines Schaffens zu einem kompakten, eindrucksvollen Erlebnis. Das Format wird in jeder Spielzeit neu zusammengestellt und versammelt Soli, Duette und kurze Ensemblewerke aus über 100 Arbeiten – choreographische Juwelen, die weltweit aufgeführt werden und nun auf der Kleinen Bühne des Theater Basel aus nächster Nähe zu erleben sind. Getanzt von einem Ensemble, das Goeckes Werke gleichsam an der Nabelschnur trägt und seinen unverwechselbaren Stil längst verinnerlicht hat. Das intime Solo ‹Tué› setzt zur Musik der französischen Chansonnière Barbara drei aussergewöhnliche Frauen in ein sensibles Wechselspiel. Im tiefen Mitternachtsblau entfaltet sich das spannungsreiche Duett ‹Midnight Raga› und entführt in eine mystische indische Nacht. Mit ‹Äffi›, einem Repertoireklassiker, wurde Goeckes Stil 2005 schlagartig bekannt – ein Solo, das bis heute als Inbegriff seines nervös vibrierenden Bewegungsduktus gilt. Zu Nina Simone und Lady Gaga entstehen in ‹All Long Dem Day› und ‹Nachtmerrie› lebensnahe Szenen über Nähe, Trennung, Veränderung und Hoffnung. Untermalt von Werken verschiedenster musikalischer Stilrichtungen spannt diese Perlenschnur aus Signaturstücken einen Bogen zwischen Dunkelheit und Licht sowie Dramatik und Lyrik. So wird jene «dunkle Materie» spürbar, die Goeckes Arbeit so zeitlos und berührend macht.

‹Tué›

‹Midnight Raga›

‹Äffi›

 

Pressestimmen

Seit Goecke das Ballett Basel in Co-Direktion mit der Kulturmanagerin Nadja Kadel und mit dem Ballettmeister Ludovico Pace leitet, ist hier in jeder Vorstellung hochkarätiger Tanz zu sehen. […] Der Abend ‹Dark Matter› mit fünf Kurzstücken von Goecke auf der Kleinen Bühne zeigte erst kürzlich elektrisierende Bewegungskunst von hoher emotionaler Tragweite und körperlicher Brisanz  - NZZ

Marco Goecke erobert das Basler Tanzpublikum. Der Hauschoreograph zeigt am Theater Basel fünf hochfrequente Miniaturen. [...] Derart hoch ist das Tempo dieser Sequenzen, dass sich Lichtschweife bilden. [...] Dass man so etwas auf hiesigen Bühnen selten sieht, bestätigt auch der Hinweis im Programmheft: Vier von fünf Miniaturen sind Schweizer Erstaufführungen. Und erst recht noch grosse Kunst. Anschauen!  - BZ Basel

Geht es (Marco Goecke) doch weniger um Inhalt als um eine Sprache, die sich mit in Bewegung versetzten Körpern schreiben lässt. Vollkommen abstrakt ist das nicht, sondern lässt den Blick ins Innerste seiner Figuren zu. Über allem liegt wie immer sehr viel Intensität […]. Verdienter stehender Applaus zum Schluss.  - Badische Zeitung

Der Ballettchef Marco Goecke ist in Basel angekommen […]. Mit Dark Matter offeriert er mit dem Ballett Basel einen kurzweiligen und vor allem sehr unterhaltsamen Abend. Kein Wunder, wollte der Applaus kaum enden. Es ist ein durchaus gelungenes Konzept […].  - Biel-Benkemer Dorf-Zytig

8 Termine

13.03.2026
Premiere: Kleine Bühne
20:00
17.03.2026
Kleine Bühne
20:00
18.03.2026
Kleine Bühne
20:00
26.03.2026
Kleine Bühne
20:00
22.05.2026
Kleine Bühne
20:00
27.05.2026
Kleine Bühne
20:00
05.06.2026
Kleine Bühne
20:00
14.06.2026
Derniere: Kleine Bühne
19:00