Die Schändung der Lucretia: Ein Casting
Schauspiel

nach William Shakespeare
von Lola Arias und Ensemble

Stückinfo

Uraufführung

«Ach! sie verlor, was mehr ihr wert als Leben.»

William Shakespeare

Eine Gruppe von Schauspieler:innen und ein:e Autor:in versuchen Shakespeares Gedicht ‹Die Schändung der Lucretia› zu inszenieren. Sie halten Vorsprechen für alle Rollen ab, analysieren den Text, spielen die Situationen nach und verbinden sie mit ihren eigenen Erfahrungen. Als Band verwandeln sie all die Wut und den Schmerz in Musik. Sexualisierte Gewalt ist allgegenwärtig und politisch. Unzählige Geschichten, Lieder, Filme und Bilder von Übergriffen prägen unsere Kultur. Die Regisseurin Lola Arias stützt ihr Stück auf Recherchen und Gespräche mit Opfern von Gewalt, Künstler:innen und Philosoph:innen. Welche Vorstellungen haben wir im Kopf, wenn wir das Wort Vergewaltigung sagen? Wie viel Schweigen, Angst und Scham tragen wir mit uns herum? Wie ist sexualisierte Gewalt in unseren Körpern und in der Gesellschaft verankert?

Wiederaufnahme

Weitere Castings finden wieder in der Spielzeit 2025/26 statt.

Künstlerisches Team

Pressestimmen

Mit viel Live-Musik – das Ensemble beeindruckt instrumental und gesanglich unter der Leitung von Rock- und Pop-Tausendsassa Elia Rediger. Mit Elementen des Dokumentartheaters und einer Rockoper, mit märchenhaft abhebenden Einschüben, mit Sequenzen eines politischen Themenabends oder Aussagen, die aus einer Psychotherapie-Sitzung stammen könnten. Und das alles in einer multifunktionalen Szenerie, die von zwei kammerartigen Spielebenen im Hintergrund – einem WG-Schlafzimmer und einem Castingbüro – immer wieder auf die auf die persönliche Ebene heraustretende Vorbühne wechselt.  - bz Basel

Trotz der schweren Thematik haben es Lola Arias und das Ensemble geschafft, das Publikum zum Lachen und Schmunzeln zu bringen. Man läuft nicht erschlagen aus dem Schauspielhaus, sondern ermutigt und inspiriert von den starken Kunstschaffenden, die den Spiess umgedreht und ihre Geschichte auf der Bühne neu geschrieben haben.  - Basler Zeitung

Dieser Cast ist grossartig! Eine Gruppe, die mutig, die authentisch, vielsprachig von etwas erzählt, (für das) es ja oft schwer ist eine Sprache dafür zu finden.  - SRF 2 Kultur

Was tun, wenn die Macht zwischen Opfer und Täter sich mal umkehrt? Der i-Punkt auf diesem klugen und komplexen Versuch eines beeindruckenden Ensembles, mit Scham, Schande und Widerstand im Umfeld einer Schändung umzugehen.  - Badische Zeitung

Theater, das an die Grenzen geht. Das Basler Spiel vom Fragen nach Scham, Schuld, Schmerz und Schändung dauert 110 pausenlose Minuten. Keine davon ist überflüssig.  - Südkurier

13 Termine

14.03.2026
Premiere: Schauspielhaus
19:30
17.03.2026
Schauspielhaus
(abgesagt)
20.03.2026
Schauspielhaus
19:30
26.03.2026
Schauspielhaus
19:30
01.04.2026
Schauspielhaus
19:30
26.04.2026
Schauspielhaus
18:30
02.05.2026
Schauspielhaus
19:30
13.05.2026
Schauspielhaus
19:30
20.05.2026
Schauspielhaus
19:30
29.05.2026
Schauspielhaus
19:30
03.06.2026
Schauspielhaus
19:30
06.06.2026
Schauspielhaus
19:30
09.06.2026
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Schauspielhaus
19:30