Fin de partie
Oper
Musik von György Kurtág
Text vom Komponisten nach Samuel Beckett
Stückinfo
Künstlerisches Team
- Musikalische Leitung – Gábor Káli
- Inszenierung – David Marton
- Bühne und Kostüme – Márton Ágh
- Lichtdesign – Thomas Kleinstück
- Dramaturgie – Elise Boch
Besetzung
- Hamm – Nathan Berg
- Clov – Michael Borth
- Nell – Ursula Hesse von den Steinen
- Nagg – Ronan Caillet
- Statisterie Theater Basel
- Sinfonieorchester Basel
Pressestimmen
[Das] Setting verlangt höchste Konzentration von Dirigent und Orchester. Bewundernswert, wie präzis und ausdauernd das Gábor Káli und dem Sinfonieorchester Basel an der Premiere gelang. - bz Basel
Die sorgfältige Regie von David Marton führt die vier Personen wie an der Hand, überlässt nichts dem Zufall und bringt die vielen Facetten der Charaktere gut zur Geltung. - Basler Zeitung
György Kurtágs unerhört sprechende Musikalität und das deutungsoffene Ende machen ‹Fin de partie› zu einem spannenden Stück des zeitgenössischen Opernrepertoires. Das Theater Basel dringt mit neuem Licht in sein Dunkel. - Oper!
[...] Káli [trägt] die Sänger sicher durch ihre detailreichen Partien. Nathan Berg (Hamm) und Michael Borth (Clov) ergänzen sich stimmlich wie darstellerisch zum prächtig grantelnden Dioskurenpaar. - NZZ
Jede einzelne Note scheint in diesem Wimmelbild des Elends auf Entdeckungsreise zu gehen. Ein perkussive Pointierung hier, eine ungewohnte Klangfärbung da, mal einzeln akzentuierte Instrumente, dann Instrumentengruppen, von Gábor Káli hervorragend mit dem Sinfonieorchester umgesetzt. - nachtkritik.de
Nach weniger als zwei intensiven Stunden ist der pausenlose Abend vorbei, man hat sich vielfach gewundert und selten gelangweilt, und das Theater Basel darf sich rühmen, einem bedeutenden Werk der zeitgenössischen Musik zum ersten Mal in der Schweiz eine repräsentative Bühne geboten zu haben. - online reports
Kurtág löst die Dialektik zwischen grossem Apparat und ausgeprägter Innerlichkeit in einer Oper auf, die ausdrücklich kein grosses Drama sein will und gerade in dieser Zurücknahme so sehr unter die Haut geht. - concerti
[...] es ist trotz aller Tristesse und Ziellosigkeit praIles, von zarter Ironie beseeltes, pointenreiches Theater - Opernwelt